Yoga – Kitecamp mit Saravsati Devi: Die Yogalehrerin & Weltbürgerin im Interview

Yoga - Kitecamp mit Sarasvati Devi: Die Yogalehrerin & Weltbürgerin im Interview

Lust auf Yoga und Kitesurfen? Perfekt, dann ist das Yoga - Kitecamp auf Djerba mit Sarasvati Devi genau das Richtige für dich. Sie ist erfahren, kreativ, voller Liebe und Inspiration. Die Französin aus Burgund beschreibt sich selbst als "Weltbürgerin". Seit viel Jahren unterrichtet Sie präzise Yoga mit Tiefe, Authentizität und Humor. Entfliehe deinem Alltagstrott und entschleunige dich. In der kommenden Kitesaison planen wir wieder gemeinsame Yoga - Kitecamps im Oasis Kite Camp. Grund genug für uns, euch Sarasvati Devi im Interview näher vorzustellen.

Yoga-Lehrerin und Dozentin, Entspannungs-Trainerin, AfroYoga®-Practitioner, Reiki und Sekhem-Meisterin, Tänzerin, Feng-Shui Beraterin, Meditationsleiterin, Wellness und Spa Managerin sowie Kunstfotografin. Sarasvati, du hast viele Facetten und bist vielseitig ausgebildet - seit wann fasziniert dich Yoga und warum bist du ausgerechnet dabei geblieben?

Sarasvati: "Sinnvolle und intelligente Bewegungen, aber auch sakrale und philosophische Schriften, sowie die Anthroposophie faszinieren mich seit meiner Jugend. Ich hatte zwei sehr gebildete Großmütter, die mich in diesem Geiste erzogen haben, und eine davon unterrichtete mich im Yoga, als ich 5 Jahre alt war. Damals sprachen in Frankreich nur sehr wenige Menschen von Yoga, Kinder-Yoga war dort noch unbekannt. Ich kann mich erinnern, dass es mir große Freude gemacht hat. Mit 16 Jahren fing ich wieder damit an, jedoch war meine Praxis unregelmäßig. 2002, nach einem tiefen Schicksalsschlag, habe ich mich sehr intensiv damit beschäftigt und Yoga wieder und tiefer praktiziert. Mein Leben veränderte sich dadurch stark ins Positive. Ich verstand das Leben wieder und konnte es genießen. Ich kam wieder mehr zu mir selbst. Mehrere längere Aufenthalte in Ashrams und eine intensive Praxis zeigten mir die Kraft, die in allen Yoga-Wegen liegt, also bin ich dabei geblieben. Es war absolut selbstverständlich. Es wurde mein Lebenspfad."

Du warst in vielen Ländern unterwegs. Sind dir auf deinem Yogareisen Lehrmeister begegnet, die für dich eine besondere Inspirationsquelle sind bzw. waren?

Sarasvati: "In den verschiedenen Aufenthaltsorten habe ich auch Yogameister oder Geistliche kennengelernt, die mich für meine eigenen Praxis und für meinen Unterricht inspiriert haben. Eine tiefsinnige Begegnung hatte ich mit Monika Adele Camara, der Gründerin des AfroYoga®; sie hat mir den Weg nach Afrika tiefer geöffnet und die Verbindung zwischen Afrika und meinem eigenen Leben aufgezeigt. Am meisten jedoch haben mich Menschen inspiriert, welche durch Ihre Lebenshaltung mich etwas gelehrt haben: die Nomaden der Wüste und ihre Genügsamkeit, sowie Respekt vor der Natur, Berber in Marokko und ihre bedingungslose Gastfreundschaft und Resilienz, meine Nachbarn hier auf Djerba, die immer für mich da sind, wenn ich etwas brauche, auch während meiner Vietnamreise, dort insbesondere die Kinder, und in Nordindien in Dharamsala die Tibeter, die den Fluchtweg durch den Himalaya gemeistert haben. Aber auch Menschen, die mir gegenüber nicht besonders wohlwollend sind, inspirieren mich, vielleicht sind sie sogar die besten Meister, denn sie bringen einen darüber hinaus zum wachsen, um noch mehr Schönheit und Liebe ins eigene Leben zu bringen: die berühmten Steine auf dem Weg, die einen weiter und höher schauen lassen ..."

Du lebst seit einigen Jahren auf der orientalischen Urlaubsinsel Djerba und genießt die arabische Kultur. Yoga in Afrika - in Tunesien - passt das und wie kam es dazu?

Sarasvati: "Das Wort „passen“ würde ich hier weglassen, denn alles ist so selbstverständlich. Das Wort Yoga hat verschiedene Übersetzungen und Übertragungen, unter anderem Einheit, Verbindung und Harmonie. Es ist ein Fehler zu denken, Yoga käme ausschließlich aus Indien. Der Sonnengruß findet seine Quelle in Persien, viele Archetypen der Asanas sind im alten Ägypten zu finden, der Sufi lebt und denkt „yogisch“, Urtänze aus Afrika sind tiefe Yogaübungen, auch im Zazen kann man von Yoga sprechen, und schließlich ist Yoga ein schamanischer Weg. Alles ist verbunden und alles ist eins. Djerba als Mittelmeerinsel beherbergt seit hunderten von Jahren viele verschiedene Bevölkerungen: Berber, Malteser, Griechen, Italiener, Araber, Juden ... Jeder hat etwas spezifisches und lernt eine gewisse Harmonie einzuhalten. Das ist Yoga! Yoga drückt sich auch ohne Yogamatte aus, im Alltag. Die Matte dient als Schule des Selbsterkenntnis: Mens sana in corpore sano (Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper), für einen selbst und für die Gemeinschaft. 2009 bin ich zum ersten Mal hierher gereist und habe sofort gespürt, dass ich hier für eine Zeit leben soll und darf. Es war Fügung, also auch Yoga."

Was gefällt dir besonders an Djerba und wie baust du Yoga dort in deinem Alltag ein?

Sarasvati: "Hier finde ich durch die traditionelle Architektur und das Handwerk, insbesondere die Weberei, in den Formen, Elementen und Farben eine tiefe Inspiration, aber auch durch die Natur und den Horizont. Ich liebe das Meer und Strände, ich liebe es barfuß zu gehen. Und ich liebe den Austausch. Die Djerbis sind kontaktfreudig und erzählen gerne. Hier fühle ich mich besonders verbunden und entdecke Facetten an meiner Arbeit, die sich immer wieder neu definieren, sei es im Yoga, Tanz, Schreiben oder Fotografieren. Schließlich ist Solidarität hier nicht bloß ein Wort. Das hat mir die letzten Jahren in Europa oft gefehlt. Ich beginne jeden Tag mit Yoga auf meine Dachterrasse, manchmal am Strand, und meistens AfroYogisch, also Afrikanischer Tanz und Hatha Yoga der Sivananda-Tradition, meine Haupttradition. Im Alltag ist für mich Yoga immer präsent durch alle sechs Wege, die eigentlich ein Teil des Alltag sein können für eine bessere Gestaltung der Gesellschaft und des Lebens."

Wie bist du zu Oasis Kite gekommen und was reizt dich daran gerade dort ein Yoga Kitecamp zu geben?

Sarasvati: "Zu Oasis Kite bin ich durch einen Bekannten gekommen, der selbst Kitesurflehrer ist. Er hat Flo von mir erzählt und wir haben uns getroffen, um über eine Zusammenarbeit zu sprechen. Es hat sofort gefunkt, wir sind auf der gleichen Wellenlänge! Danach habe ich Sam auch kennengelernt, und ganz schnell hatten wir sehr schöne Yoga Abende im Camp. Das Besondere dabei ist für mich die Liebe zur Natur und deren Elemente, die wir teilen: Kitsurfer sind Naturfreaks, wie Yogis! Die Atmosphäre im Kitecamp ist ganz besonders, das Team, die fantastische Umgebung des Gästehauses, die Philosophie des Camps: ethisch, ökologisch, reflektiert, locker, liebevoll und sehr tolerant, gut strukturiert und organisiert. Ich spüre dort, dass wir uns alle wunderbar ergänzen, sei es durch das unterschiedliche Alter, aber auch durch unsere beiden Sportarten. Die tolle Gespräche mit den Gästen nach den Sitzungen beim Barbecues sind mir sehr wertvoll und ich fühle mich einfach sehr wohl."

Yoga- Kitecamp: Wieso ergänzen sich Yoga und Kitesurfen miteinander? Welche Yogaform für Kitesurfen unterrichtest du und was sind die Besonderheiten?

Sarasvati: "Beide Disziplinen ergänzen sich hervorragend durch die Körperarbeit, der ganze Körper wird durch verschiedene Bewegungsabläufe mobilisiert, die Atmung und die Konzentration: Im Kitesurfen ist eine solide und gut trainierte Muskulatur notwendig, die die Bewegungen nicht hemmt, diese wird durch Yoga stabilisiert und der Körper wird gedehnt bis in die subtilste Bereiche der Anatomie, die Fazsien gelockert, so dass die Bindegewebe gut hydriert wird. Im Sivananda-Yoga haben wir viele Gleichgewichtsstellungen und durch die Atemtechniken wird die Konzentration gestärkt. Ich unterrichte für Kitesurfer Hatha-Yoga, den physische Aspekt des Yoga in verschiedenen Stilen, eine geführte längere Tiefenentspannung mit Autosuggestionen schließt jede Sitzung zusammen mit einer kurzen Meditation ab. Mein Unterricht basiert auch auf dem Jahreskreis, ist stark an die Jahreszeiten angepasst, um deren tieferen Sinn zu spüren. Jede Sitzung ist thematisiert."

Deine lange und tiefe Lebenserfahrung machen dich einzigartig. Wie fließt diese in deinem Unterricht mit ein und was möchtest du damit erreichen?

Sarasvati: "Lebenserfahrung stärkt die Intuition. Ich unterrichte mit beiden Gehirnhälften, die logische und die intuitive Seite, mit Herz und Verstand. Das ist im Leben sehr hilfreich und im Unterricht vermittelt es größere Tiefe. Ich spüre sehr viel in der Gruppe, aber auch in jedem einzelnen Schüler im Kreis. Damit erreiche ich, dass eine Sitzung keine reine Sportsitzung ist, wie man es leider immer mehr verstehen will, als nur reine Körperübung oder Muskeltraining, sondern als Reise zu sich selbst."

Hast du eine Lieblingspose? Welche?

Sarasvati: "Da Yoga eine experimentelle Erfahrung ist und der Mensch sich ständig weiterentwickelt, insbesondere durch eine intensive Yogapraxis, ist es zeit- und situationsabhängig, welche Asana meine Lieblingsasana ist. Seit längerer Zeit fühle ich mich im Kopfstand, oder bei der Stellung des Baums, aber auch bei der der Taube unendlich wohl."

Zu guter Letzt, hast du eine Yogaübung oder Weisheit, die du unseren Blog Lesern mitgeben möchtest?

Sarasvati: "Eine der wirkungsvollsten Yogaübungen ist der Tanz. Ein Kitesurfer ist ein Tänzer des Windes und des Lichtes, er umarmt die Elemente und fließt mit ihnen ganz harmonisch. Das Leben ist ein Tanz! Tanzen erweckt vitale Energien, kanalisiert sie und spendet Lebenskraft, löst Spannungen und lässt somit das Prana (Lebensenergie) besser durch die Kanäle (Nadis) fließen und ist eine tolle Prophylaxe für Körper, Geist und Seele. Tanz ist der tiefste Ausdruck der Einzigartigkeit, das Lied des vollkommenen Selbst, des wahren Ich. Das hat uns schon Dschelaluddin Rumi (1207-1273) gesagt. Und eine seiner Lebensweisheiten, die ich mir zu eigen gemacht habe, möchte ich hier mit den Lesern teilen: Sei, was du singst! Wie lange? So lange: Steig in der Nacht auf dein Dach in der Seelenstadt hier. Ihr alle, klettert auf eure Dächer hinauf und singt euer Lied! Laut und klar. (Dschelaluddin Rumi „die Musik, die wir sind“)"

"Namaste"

Erfahrt mehr über Sarasvati Devi hier:

Roadtrip Teil 2: Nach Wind, kommt Feuer – Das Bergdorf Xinaliq

Roadtrip Teil 2: Nach Wind, kommt Feuer - das Bergdorf Xinaliq

Hinter uns liegen erste traumhafte Kitesurf-Sessions bis zum Sonnenuntergang in Aserbaidschan. Nun wollen wir etwas Bergluft schnuppern und begeben uns auf 2.350 Höhenmeter im Kaukasus. Es gibt nur eine Straße, die in das entlegene Xinaliq führt. Eine unverkennbare Serpentinenfahrt durch bewaldetes Bergland und tiefe Schluchten, die uns in die höchstgelegene Bergstadt Aserbaidschans führt.  

Erst einmal Tee trinken. Wir sitzen auf eine Bank umringt von hohen Felsenwänden. Nur noch eine halbe Stunde Autofahrt und dann haben wir es geschafft. Wir verweilen kurz und  beobachten die mit Tagesgästen gefüllten Kleinbusse, die sich schon wieder auf dem Rückweg befinden.

Der Tourismus gewinnt deutlich an Bedeutung für das Land und die Besucherzahlen steigen konstant an. Nach Angaben des aserbaidschanischen Kultur- und Tourismusministeriums besuchten das Land im Jahr 2017 vor allem Russen, Georgier, Iraner und Türken. 2017 besuchten etwa 2,7 Millionen Touristen Aserbaidschan. Der stetige Tourismuswachstum belebt die  Wirtschaft und Infrastruktur vieler Regionen. So auch das einst schwer erreichbare Bergdorf Xinaliq.

Wir wollen länger bleiben. Nur wo wir nächtigen werden, ist noch nicht geplant. Es wird frischer. Der Wind bläst uns kühl um die Ohren. Innerhalb von vier Stunden Autofahrt sind die Temperaturen von 27 Grad auf 9 Grad heruntergeklettert.  Flo bringt unsere Gläser an die Teestation zurück und wir fahren weiter. Vereinzelt kreuzen Schafe und Kühe unsere Straße.

Dann sehen wir den grünen Hang mit den alten und niedrigen Steinhäusern zwischen einer atemberaubenden kaukasischen Berglandschaft hervorragen. Das rustikale Dorf beherbergt derzeit circa 2.000 Menschen, hauptsächlich Bauern- und Hirten, die Kartoffeln anbauen und Vieh für ihren Lebensunterhalt züchten. Als einer der ältesten ununterbrochen bewohnten Orte der Welt, haben die Menschen in Xinaliq ihre eigene Sprache und tiefe Traditionen. Legenden zufolge verließen hier die Passagiere der biblischen Arche Noah das Boot und begannen ihre eigene Zivilisation. Dieser Glaube ist so tief verwurzelt, dass sich die Bewohner als „Enkelkinder Noahs“ betrachten.

Wir stellen unser Mietauto zu den Lada Niva Fahrzeugen, welche hier fest zum Straßenbild auf dem Land gehören. Dann schlendern wir über die Schlammpfade durch das Bergdorf.  Kinder grüßen uns freundlich und rennen spielerisch durch die Gassen. Eine Frau mit bunten Gewand und Kopftuch wäscht Kleidung in einer Wanne mit eiskaltem Brunnenwasser. Xinaliq ist bekannt für eine spezielle Webtechnik. Besonders die Socken, welche Teppichminiaturen gleichen, sind hier weit verbreitet. Warme Socken, die jetzt auch Sam’s Füße schmücken.

Ein älterer Mann grinst uns mit seinen glänzenden Goldzähnen an und wendet sich dann wieder seiner Werkstattarbeiten zu. Alle tragen sie Wollklamotten. Denn hier im Norden ist es schon etwas kühler als im Süden des Landes. Für heute Abend ist sogar noch Schnee angekündigt. Im Winter gehen die Temperaturen hier locker auf minus zwanzig Grad runter. Dass dafür die Bewohner schon vorsorgen, können wir an den riesigen Mistwänden erkennen. Da unter diesen widrigen Bedingungen in großer Höhe fast keine Bäume mehr wachsen, verlassen sich die Menschen zum Kochen und Heizen auf Mist. Die Dungklumpen liegen überall zum Trocknen und werden ordentlich zur Aufbewahrung gestapelt. Wahnsinn, nur 220 Kilometer nördlich von der Glamour-Stadt Baku sieht die Welt anders aus. Hier scheinen die Uhren noch anders zu ticken.

Nach den ersten Eindrücken wärmen wir uns in dem einzigen Teehaus des Dorfes kurz auf. Wir fragen den Besitzer nach einer möglichen Unterkunft. Er stellt uns direkt Maarif Agayev vor, der unser Freund und Begleiter für die nächsten zwei Tage sein wird. Der 22-Jährige ist hier in Xinaliq groß geworden. Er ging hier zur Schule und diente auch in der Kaserne, die man auf einem anderen Berghügel sehen kann. Gemeinsam fahren wir zu seinem Gasthaus „Xinaliq Qonaq Evi“, einem geräumigen Gebäude mit einem Einzel- und zwei Mehrbettzimmern. Wir sind die einzigen Gäste für die nächsten zwei Tage. Somit haben wir das ganze Haus für uns allein. Für uns wahrer Luxus hier, wenn man bedenkt, auf welchen Höhenmetern wir uns gerade bewegen.

Maarif erzählt uns, dass er normalerweise als Hirte arbeitet. Aber immer öfters geht er mit Touristen auf Bergtouren. Wir fragen Maarif, ob er uns morgen vielleicht den Feuertempel oder den Wasserfall hier in der Umgebung zeigen könnte. Der Feuertempel Atashgah befindet sich circa fünf Kilometer außerhalb des Dorfes und weiter 1000 Meter höher. Ein Highlight, was wir uns nicht entgehen lassen wollen. Maarif freut sich und stimmt direkt zu. Er muss uns nur bei der nahe liegenden Kaserne melden, da wir durch deren Militärgebiet, das Teil des dortigen Nationalparks ist, wandern werden. Zudem ist auch die Staatsgrenze zur russischen Republik Dagestan nur 20 Kilometer entfernt. Aber alles kein Problem. Wir verabreden uns für acht Uhr morgens. Aber erst werden wir noch am Abend von seiner Mutter verköstigt, die für uns Kaukasus Fladenbrot, Käse, Eier, Butter und Kartoffeln zum Abendbrot zubereitet. Wir sind überrascht, wie gut die Unterkunft aufgestellt ist. Es gibt Wasser und Strom, stabiles Wi-Fi, große geräumige Zimmer und ein Badezimmer im Nebengebäude. Nur die Toilette ist in einer kleinen Hütte im Garten. Die Unterkunft ist perfekt für alle, die hier Wandern und Entspannen wollen. Dass sich ein Ausflug in die Tiefen der umliegenden rauen Bergwelt lohnt, zeigen wohl die folgenden Bilder am besten.

Der wachsende Tourismus wird immer mehr für die Bewohner ein gutes Zubrot.  Seit Herbst 2006, als der Präsident Ibraim Alijew erstmals einen Besuch erstattete, wurde ein neues Schulgebäude samt Internatsflügel errichtet, Telefonanschlüsse in einigen Häusern verlegt und vor allem die Zufahrt frisch asphaltiert. Veränderungen die das Leben in der rauen Bergwelt zumindestens ein bisschen angenehmer gestalten. Dennoch gibt es bis heute keine Wasserleitungen und Kanalisation. Und noch immer leben die Menschen vorwiegend von ihrer Viehzucht. Wer in Aserbaidschan Business machen möchte, muss in die Stadt – nach Baku.

Xinaliq ist ein magischer, aber auch rustikaler Ort. Wir bewundern die Menschen, wie sie hier abseits der hochmodernen Welt leben. Die Bewohner haben wenig von ihrer ursprünglichen Lebensweise verloren. Bedeutet aber nicht, dass sie nicht die Welt des Internets kennen. Maarif zeigt uns stolz die Bilder und Videos der letzten Touren auf seinem Instagram-Profil. Über Facebook können wir ihm die Bilder der letzten Tage zuschicken. Dann noch schnell ein Selfie und wir verabschieden uns von ihm. Zwei Bergtouren unternehmen wir mit Maarif gemeinsam. Wir danken ihn sehr für diese unvergesslichen Wanderungen zu Fuß und mit Pferd über Flüsse und Berge.

Nach einem unvergesslichen Einblick in den Bergen des Kaukasus, geht es für uns erst einmal wieder zurück in die Hauptstadt Baku.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Roadtrip Teil 1 – Kitesurfen in Aserbaidschan

Roadtrip Teil 1 - Kitesurfen in ASERBAIDSCHAN

„Aserbaidschan?!  Wo liegt das denn?  Haben die nicht so viel Öl und Gas? Und war da nicht mal der Eurovision Songcontest?“  So oder so ähnlich waren viele Reaktionen, als wir im Vorfeld  von unserer nächsten Kitereise berichteten. Und tatsächlich waren wir selbst ziemlich gespannt, wie unser Trip ins Land der Feuer und des Windes ablaufen würde. Das kleine Land am kaspischen Meer hat sich nämlich erst in den letzten Jahren dem internationalen Tourismus geöffnet und ist gelinde gesagt immer noch eine sehr außergewöhnliche Reisedestination für Westeuropäer. Dabei benötigt es keinen langen Flug, um das erste Mal Fuß auf aserbaidschanischen Boden zu setzen. Von Berlin und Frankfurt erreicht man die Hauptstadt Baku bereits nach gut 4,5 Stunden per Direktflug.

Insgesamt haben wir drei Wochen eingeplant, um das kleine Land mit großem Potential zu entdecken und zu bekiten. Mit dabei ist unsere prall gepackte Kitebag. Die Waffen der Wahl sind ein 8er und 12er Eleveight FS sowie ein 10er Eleveight RS. Als fahrbare Untersätze haben wir das Process (Eleveight) und das brandneue Horizon von KOLD gewählt. Die großen Schirme haben wir mit Blick auf die Windstatistik zu Hause gelassen.

Video von Blue Planet Kite Beach

In unserer Recherche im Vorfeld des Roadtrips haben wir herausgefunden, dass es bislang nur eine Kitestation in Aserbaidschan gibt. Die Website und Instagram Bilder sprechen für sich. Grund genug für uns, Sam und Flo, dieses Kiteparadies am kaspischen Meer etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Mit dem Mietwagen machen wir uns auf dem Weg von Baku nach Shuraabad zur Kitestation von Blue Planet. Nach etwa einer Stunde Fahrt, immer vorbei an den Bergen des Kaukasusgebirges, sehen wir die ersten Kites am Himmel. Wir fahren über eine brandneue Straße auf die Landzunge, auf welcher sich das Blue Planet Resort befindet, checken ein und gehen zum Spotcheck an den Beach.

Uns bietet sich der Blick auf eine etwa 15 km2 große Lagune mit spiegelglattem Wasser, etwa sieben anderen Kites am Himmel und  konstanten 22-25 Knoten. Besser geht´s nicht! Wir schmeißen uns in Schale, der Shorty reicht, und pumpen die Kites am Kompressor auf. Und dann nichts wie rein ins Wasser! Nach etwa zwei Stunden, ist es Zeit für eine kurze Pause an der Poolbar und ein erstes kleines Resümee: „Hammer! Perfekter Wind, viel Platz und es tut einfach gut wieder auf dem Wasser zu sein.“ Und die  Sunset Session liegt ja noch vor uns. Denn wenn die Sonne langsam hinter der Bergkette untergeht, erstrahlt die Lagune noch einmal ganz besonders und glitzert rot-golden.

Beim Abendessen unterhalten wir uns mit Maik einem anderen Deutschen, der einige Wochen geschäftlich in Baku ist und seine Wochenenden am Spot verbringt. Auch er hatte eine gute Session und schwärmt von der Lagune, die (noch) ein absoluter Geheimtipp ist. Und wenn man mal keine Lust auf die Lagune hat, geht man einfach auf der anderen Seite ins Meer, wo sich je nach Bedingungen eine kleine Welle aufbauen kann.

Wir fragen uns, wer um alles in der Welt die Idee hatte in Azerbaijan ein Kiteresort dieser Ausmaße aufzubauen? Wir lernen Max kennen, ein groß gebauter Österreicher, wie er im Buche steht. Er hat klar alle Fäden in der Hand und gibt Anweisungen über´s Walkie Talkie. Er erzählt uns wie alles begann, wie die Straße gebaut  und Frischwasserleitungen verlegt werden mussten, um das kleine Hotel mit 11 Zimmern und die Station mit Shop, Restaurant und Bar zu errichten. Ein Mammutprojekt in einem Land, das bis dato rein gar nichts mit Kitesurfen zu tun hatte. Doch der Aufwand hat sich gelohnt, mittlerweile wird die Station vor allem an den Wochenenden gut frequentiert. Die Nähe zu Baku spielt da eine wichtige Rolle. Viele Expats, ein paar Urlauber und auch der ein oder andere Azerbaijaner kommen hier über den Tag oder das ganze Wochenende hin, um ausgiebig zu kiten und am Pool zu relaxen. Trotzdem, so versichert uns Max, gibt es nie Platzprobleme auf der Lagune. Den Eindruck teilen wir, nachdem wir gerade fast zwei Stunden allein in den Sonnenuntergang gekitet sind.

Nach einem sehr gelungenen ersten Kitetag machen wir es uns in unserem hochmodernen und gemütlich eingerichteten Zimmer bequem und träumen schon bald von noch mehr Kitesurf Action auf der Lagune von Shuraabad.

Am nächsten Tag bläst es wieder ordentlich. Perfekt für den 10er und 12er und vom Bett auf´s Brett. Selbst jetzt im September ist die Windstatistik noch gut, sodass man mit etwa fünf guten Windtagen pro Woche rechnen kann. In der Hauptsaison von Juni bis August ist fast jeder Tag ein Kitetag. Der Wind bewegt sich meist zwischen 20 bis 25 Knoten, es gibt aber auch einige Ausreißer nach oben. Die gute Windstatistik ist auch so manchem Profi nicht verborgen geblieben, sodass unter anderem schon Ruben Lenten auf der Lagune unterwegs war und für 2020 angekündigt hat mit Youri Zoon zurückzukehren.

Auch wir werden zurückkehren, jetzt geht es aber erstmal in die Berge! Viel Spaß mit unserem nächsten Blog zu Xinaliq, dem höchstgelegensten Dorf Aserbaidschans.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hör mal wer da hämmert – Saisonvorbereitung im Oasis Kite Camp​

Hör mal wer da hämmert - Saisonvorbereitung im Oasis Kite Camp

In den letzten Wochen haben wir 100% gegeben, um für euch die Oasis Kite Villa auf Hochglanz zu bringen.

Es wurde gehämmert, gesägt, geschliffen und gestrichen, sodass wir euch nun eine gemütliche Sunset Chill Lounge im orientalischen Look auf unserer Dachterasse präsentieren können. Die Sonnenuntergänge von hier, auch gerne in Kombination mit einer Shisha, suchen ihres gleichen.

Des Weiteren wurde gebohrt und gefühlte 100 L-Haken in die Wand gebracht, um zum Einen Platz für unser und euer Kite Equipment zu schaffen und zum Anderen die neue Wanddekoration in euren Zimmern anzubringen. Jedes Zimmer hat seinen eigenen Touch und ist einzigartig eingerichtet. Besondere Note ist unter anderem die vom Schneider gefertigte Bettwäsche.

Das nächste kleine Projekt wird eine Außendusche, damit ihr euch nach der Kitesession entspannt Sand und Salz von der Haut spülen könnt.

Kleiner Reminder: Für den April werden die Plätze langsam knapp, also schnell anfragen und eine Woche Sonne, Sand und Couscous sichern. Unser Opening Camp ist vom 29. März bis 05. April.

 

 

 

 

 

 

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Roadtrip – vom Winterparadies zur Sonneninsel (Tag 6 – 7)

Roadtrip – vom Winterparadies zur Sonneninsel (Tag 6 – 7)

Mit dem Auto nach Tunesien – 2300km über die Alpen und das Mittelmeer, Tipps und Tricks für eine gute Reise

TAG 6: Etwas gerädert von der Nacht schauen wir uns den Sonnenaufgang an, frühstücken in der Cafeteria und warten auf das Einlaufen in Tunis. Nach 22,5h Fahrt übers Mittelmeer erwartet uns die tunesische Hauptstadt mit frühlingshaften Temperaturen. Langsam aber sicher stellen wir uns schon mal auf die nächste Challenge ein: tunesischer Zoll. Nach der Kontrolle der Papiere heißt es einmal bitte das ganze Auto entladen, was bei uns recht schnell geht, entfacht bei den Besitzern, der zum Teil maßlos überladenden Transportern mit aufwendigen Dachkonstruktionen, einige hitzige Diskussionen. Insgesamt ist es erstmal nicht wirklich ersichtlich, welcher Beamte nun den Hut aufhat, wer gerade Pause  macht und wer überhaupt hier arbeitet. Nach sage und schreibe 3,5h können wir das Hafengelände von La Goulette verlassen. Eine normale Einreisezeit, zudem zeitgleich mit uns eine zweite Fähre festgemacht hat, also doppelte Arbeit für den Zoll. Da es unmöglich ist am selben Tag noch nach Djerba zu fahren übernachten wir in Sidi Bou Said,  einem idyllischen Vorort von Tunis, der für seine weiß-blaue Architektur bekannt ist.

Gut zu wissen:

  • Wenn ihr den Pullmannsessel auf der Fähre bucht, nehmt eine Decke mit, sonst kann die Nacht ungemütlich werden.
  • Eigenes Proviant spart eine Menge Geld. Kontrolliert wird nicht, was man mit an Bord nimmt.
  • Beim Zoll eine Menge Geduld mitbringen und ggf. andere Reisende um Hilfe bitten. Im Endeffekt gilt es aber nur eine blaue Karte mit den PKW und eigenen Daten zu füllen und dann noch einmal separat alle Gegenstände, die man dabei hat aufzulisten.
  • Der PKW darf für 90 Tage eingeführt werden, danach ist es möglich eine Verlängerung zu beantragen, die sich bis auf ein Jahr erstrecken kann.
  • Sidi Bou Said ist nicht weit vom Hafen entfernt, ruhig, sicher und aufgrund seines orientalischen Charmes ein absoluter Touristenmagnet. Eine Übernachtung hier empfiehlt sich mehr als in der Millionenstadt Tunis selbst, vor allem wenn man auf der Durchreise ist.

Tag 7: Nachdem der erste Tag zurück auf tunesischem Boden mit einem leckeren Couscous Gericht geendet hat, geht es heute zeitig los nach Djerba. Die Autobahn 1 ist bis Gabes hervorragend ausgebaut, sodass man die ersten 400km schnell zurücklegt. Danach geht es weiter über die Landstraße vorbei an zahlreichen Straßenständen bis man schließlich Djorf erreicht. Von hier verkehrt in etwa 20 minütigen Abständen eine Autofähre auf die Insel Djerba. Die Überfahrt nach Ajim dauert 12-15 Minuten und von hier aus ist es nur noch eine halbe Stunde Fahrt durch Olivenhaine bis zum Oasis Kite Camp. Ja und hier sind wir nun im Kitesurf-Paradies Tunesiens und bereiten die Saison 2019 fleißig vor. Los geht es am 29. März, also schaut gerne mal vorbei! Entweder bequem in nur 2,5h mit dem Flugzeug oder etwas abenteuerlicher mit dem eigenen Auto oder Wohnmobil. Die Betriebsanleitung dafür habt ihr nun und wenn ihr Fragen habt, helfen wir euch gerne weiter! Eure Samy & Flo von Oasis Kite

Gut zu wissen:

  • Maut gibt es auch in Tunesien, die Beträge sind aber nicht vergleichbar mit Italien. Für die Strecke Tunis – Djerba zahlt man umgerechnet etwa 2 Euro.
  • Anstatt die Fähre nach Ajim zu nehmen, kann man auch über Medenine und den Römerdamm (etwa 4km langer Staudamm, der das Festland mit der Insel verbindet) nach Djerba gelangen. Die Strecke wird im Moment jedoch saniert und ist sehr zeitaufwendig. Besser die Fähre nehmen.
  • Oasis Kite bietet Kitecamps mit Übernachtung in einer stilvollen Villa, lokaler Küche und jeder Menge Kitesurf Action auf dem Wasser. Im Rahmen der Camps wird viel Wert darauf gelegt die lokale Kultur im Rahmen von Markt- und modernen Kunstprojektbesuchen aufzusaugen.

 

 

 

 

 

 

 

Roadtrip – vom Winterparadies zur Sonneninsel (Tag 4 – 5)

Roadtrip – vom Winterparadies zur Sonneninsel (Tag 4 – 5)

Mit dem Auto nach Tunesien – 2300km über die Alpen und das Mittelmeer, Tipps und Tricks für eine gute Reise

TAG 4: Heute steht mal wieder eine etwas längere Strecke auf dem Plan. Wir verlassen den Gardasee und machen uns auf den Weg in die Hafenstadt Genua. Da wir unsere Fähre nicht beim Auslaufen betrachten wollen, entscheiden wir uns für den schnellen Weg über die Autobahn. In Genua haben wir uns ein kleines Ökohostel mit schöner Aussicht auf die Stadt herausgesucht. Das Agriturismo Fattoria  Montecontessa, bietet alles was man von einem kleinen Bauernhof erwartet: Enten, Hühner, Schweine, Ziegen und sogar Rinder, kann der gestresste Städter betrachten. Spektakulär war auf jeden Fall der Sonnenuntergang mit Blick auf die Stadt und Hafen. Ein guter letzter Abend in Europa!

TAG 5: Der große Einschiffungstag ist gekommen. Wir haben unsere Fährtickets über die Reederei GNV gebucht, daher sind wir wie in der Buchungsbestätigung angegeben 4h vor Ablegen am Hafen. Dort parken wir das Auto im entsprechenden Bereich für die Fähre nach Tunis und schauen uns das Treiben erst einmal an, gehen gemütlich essen, machen die letzten Proviantbesorgungen und fahren dann etwa 2,5 h vor Ablegen in den nächsten Sicherheitsbereich ein. Hier werden die Maße des Autos genommen und mit unserem Ticket abgeglichen. Danach geht’s zur Passkontrolle und schlussendlich fahren wir in den Bauch der Fähre ein. Der Stellplatz wird zugewiesen, das für die Nacht nötige und Proviant mitgenommen und dann die Fähre erkundet. Unser Gemach heute ist ein Pullmannsessel im „50 Mann Mixed Dorm“, wie ich unseren Schlafraum auch gerne nenne. Einen Wein und Film später schläft es sich dann aber doch recht angenehm.

Gut zu wissen:

  • Fähren nach Tunis gibt es von verschiedenen Häfen in Italien aus. Neben Genua kann man auch von Salerno, Civitavecchia und Palermo in See stechen. Je weiter südlich der Hafen liegt, desto günstiger der Ticketpreis. Mit den zusätzlichen Sprit und Mautkosten wird es aber zum Rechenspiel, welcher Hafen am meisten Sinn macht.
  • Verschiedene Reedereien bieten die Überfahrt nach Tunesien an. Am besten Preise auf directferries.de oder aferry.de vergleichen.
  • Buchbar sind verschiedene Kategorien. Vom Pullmannsitz über 4 Bett Kabinen bis zu Suiten ist alles dabei.

 

 

 

 

 

 

Kiten lernen leicht gemacht auf Djerba

Kiten lernen leicht gemacht auf Djerba

„Ich möchte gerne kitesurfen lernen, aber bin mir unsicher wo es gut zum Lernen ist und worauf ich beim Buchen achten sollte.“ – vor dieser Problemstellung stehen viele Anfänger und in der Tat ist es bei der schier endlosen Auswahl an Kiterevieren gar nicht mehr so einfach den passenden Spot zu finden. Doch es gibt ein paar Faustregeln, welche dir die Wahl erleichtern sollten:

Stehrevier oder tiefes Wasser?

Ein Stehrevier bringt den großen Vorteil mit sich, dass du wie der Name schon sagt jederzeit aufstehen und bequem zum Ausgangspunkt deiner Übung zurücklaufen kannst. Das gibt vor Allem am Anfang ein beruhigendes Gefühl von Kontrolle über die Situation und spart eine Menge Zeit. Schnellere Lernfortschritte sind drin. Tiefes Wasser ist an sich auch gar kein Problem, im Endeffekt willst du ja überall kiten können, aber viele Schüler haben erst einmal Respekt vor dem Gefühl dem Kite im tiefen Wasser nichts entgegen setzen zu können. Natürlich muss diese Erfahrung jeder Kiter in seinem Leben machen und du wirst feststellen: Alles halb so wild! Um dich aber zunächst voll auf die Kitekontrolle konzentrieren zu können, empfehlen wir dir zum entspannten Lernen ein Stehrevier.

Deine Kiteschule auf Djerba

Lagune, See oder Meer?

Das Meer bietet mit Sicherheit die rausten Bedingungen der drei Alternativen: tiefes Wasser, Wellengang und die ein oder andere Salzwasserspülung sind hier im Anfänger Kitekurs inklusive. In einem See zu lernen ist an sich sehr sicher, allerdings hat man oft je nach Größe des Sees sehr böigen Wind, was viele Nerven kosten kann. In Lagunen wiederum findest du häufig die besten Lernbedingungen vor, stehtiefes Wasser, konstanter Wind und das Ufer immer in Sicht.

Eleveight Kite

Warm oder kalt?

Gemeint ist hierbei neben der Lufttemperatur vor allem auch die Wassertemperatur, die zum einen beeinflusst ob du einen langen Neo, einen Shorty oder gar nur Boardshorts bzw. Bikini tragen musst. Zum anderen entscheidet die Temperatur auch über deine Trainingszeit. Wem schneller kalt ist, der beendet die Session früher und hat weniger Zeit zu trainieren.

Neu oder alt?

Achte bei deiner Buchung darauf, dass die Schule aktuelles Material benutzt, denn nichts ist nerviger als ständig nachpumpen zu müssen, weil der Kite Luft verliert.

Eleveight Kite

Untergrund?

Gibt es Muscheln, Korallen oder Seeigel im Wasser oder ist alles schön sandig?

Eleveight Kite

In die Wahl deiner Schule kannst du aber auch Faktoren wie Kultur, Action, Ausflüge und Nightlife mit einfließen lassen. Welche Möglichkeiten bietet dir die Region?
Wie du siehst gibt es einige Punkte zu berücksichtigen und wir hoffen dir die Entscheidung ein bisschen leichter gemacht zu haben.

Wir sehen uns auf dem Wasser, dein Oasis Kite Team.

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Oasis Kite auf der Boot Düsseldorf

Oasis Kite auf der Boot Düsseldorf

Die Boot Düsseldorf ist hinlänglich als führende Wassersportmesse weltweit bekannt und lockte auch in ihrer 50ten Ausgabe zehntausende Besucher an. Luxusyachten, eine stehende Welle, Wakeboardcable und die frischsten Innovationen der Branche gab es zu bewundern. Bei dieser Messe der Superlative durfte natürlich auch das Team von Oasis Kite nicht fehlen. Viele gute Gespräche mit alten und neuen Freunden und Kollegen vom VDWS und anderen Ausstellern am Tag sowie ein paar portugiesische Bier am Abend mit unseren Freunden aus Esposende (Nordportugal) waren die Reise mehr als wert. Hier ein paar Impressionen der Messetage:

Last call of paradise // 20.11.-27.11.2020

Deine letzte Chance für dieses Jahr nochmal Sonne tanken mit der Oasis Kite Camp Erfahrung zu kombinieren. Komm vorbei und genieße die Ruhe der Insel zu dieser Zeit des Jahres. Ganz zum Ende lassen wir es dann aber doch nochmal krachen!
Check gleich heute, was unsere Kitecamp Pakete für dich bereithalten. Wir freuen uns auf dich!

Eternal Summer Kite Camp // 18.09.-25.09.2020

In Europa wird schon der Herbst begrüßt, aber hier ist noch lange nicht Schluss. Von Herbstwetter kann bei über 25 Grad keine Rede sein. Kiten im Shorty bei besten Windbedingungen zwischen 15 und 25 Knoten steht auf dem Programm. Aber auch nach und vor dem Kiten bist du bei uns bestens aufgehoben.
Check gleich heute, was unsere Kitecamp Pakete für dich bereithalten. Wir freuen uns auf dich!